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Gepostet on Mrz 31, 2019 | Keine Kommentare

UNVERGESSEN

Unser Zeitzeugenprojekt

Wie empfinden Kinder und Jugendliche den Krieg? Nehmen sie ihn als solchen wahr? Wir haben in einem besonderen Projekt mit Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg und aktuell geflohenen Jugendlichen gesprochen und daraus ein Video gemacht. Das Video haben wir wieder bei Drehmomente NRW eingereicht. Natürlich ist das nur eine kurze Fassung. Die langen Videos müssen nun noch bearbeitet werden und werden dann auch veröffentlicht.

Im Zuge unserer Recherchen lernten wir (Luisa, Leonie und Marie) der Medien-AG der Agnes-Wenke-Sekundarschule unseren ersten Protagonisten, Uwe Künkenrenken, kennen. Vor 75 Jahren erlebte er das, was wir heute nur aus Actionfilmen, Nachrichten oder Computer-Games kennen. Krieg!
Seine Erzählungen schockierten. Sensibilisieren. Sie geben uns eine andere Sicht auf die aktuelle Situation der über 65 Millionen Menschen (darunter 52 Prozent unter 18 Jahre), die sich weltweit auf der Flucht befinden.

Nach weiteren Recherchen lernten wir die zweite Zeitzeugin, Aline Zumbülte, kennen und erfuhren mehr über die Situation des Lebens im und nach dem zweiten Weltkrieg – aus erster Hand und tiefstem Herzen.

Ein Zeitzeugenprojekt, das wir größtenteils auch im Nachmittagsbereich durchgeführt haben. Recherchen im Internet, persönliche Gespräche mit den Zeitzeugen und auch die Umsetzung. Vor allem bei den zwei syrischen Jugendlichen mussten wir warten, bis alle anderen Schüler/innen aus der Schule weg waren, um die Aufnahmen zu machen.

Ich fand die Erlebnisse und Geschichten von Uwe berührend und interessant, da seine Erlebnisse schockierend und spannend zugleich waren. Er erzählte alles so, dass man es sich bildlich vorstellen und sich in die Lage hineinversetzen konnte. Es war echt schockierend und spannend zu hören, was er in seiner Kindheit alles erlebt hat. Wie er es damals empfand und heute darüber denkt, da er uns sagte, dass er es damals weniger schlimm fand – als heute, wenn er dahin zurück denkt. (Luisa Grenda)

Ich fand die Gespräche mit Aline und Uwe sehr interessant. Man hat viele Eindrücke bekommen, wie es früher für die Leute im Krieg gewesen ist. Erschreckend ist, dass man solche Erlebnisse einfach nie vergessen kann und manchmal auch daran erinnert wird, wenn man etwas sieht, hört oder riecht. (Leonie Schamun)

Ich fand die Zeitzeugengespräche sehr interessant, aber auch schockierend. Ich habe auf jeden Fall viele Eindrücke mitgenommen und gelernt, dass es damals sehr ähnlich und in manchen Dingen sogar genauso war wie es heute ist! Schockiert haben mich vor allem die Geschichten der Freundin seiner Mutter und die vielen Leichen auf den Feldern. Alles in Allem haben wir viele Informationen erhalten. (Marie Akhtar)

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